Osteoporose: Symptome

Die Osteoporose verläuft über lange Zeit symptomlos, weswegen die Erkrankung auch als „schleichender“ Knochenschwund bezeichnet wird. Bis sich erste Anzeichen von Osteoporose bemerkbar machen, können mitunter Jahre vergehen. Bei vielen Betroffenen stellt sich daher erst nach dem ersten Knochenbruch heraus, dass eine Osteoporose vorliegt. Tückisch: Osteoporosebedingte Knochenbrüche führen häufig zu einem Verlust an Selbständigkeit und Lebensqualität.

Fuß wird aufgrund von Osteoporose-Symptomen bandagiert

Unspezifische Beschwerden, wie schmerzende Gelenke, sind typisch für den Beginn der Osteoporose.

Symptome der Osteoporose: Frakturen (Knochenbrüche)

Infolge eines fortgeschrittenen Knochenabbaus kann es schon bei normalen Alltagsbelastungen zu Knochenbrüchen kommen – dann sprechen Mediziner von einer sogenannten manifesten Osteoporose.

Besonders häufig treten Frakturen (Knochenbrüche) in folgenden Bereichen auf:

  • Handgelenk
  • Oberschenkelhals
  • Wirbelkörper

Weitere Symptome der Osteoporose

Darüber hinaus sind auch Schmerzen bei Osteoporose ein häufiges Problem: So stellen sich z. B. vor allem nach Wirbelbrüchen oft zunächst akute, später auch chronische Rückenschmerzen bei Osteoporose ein.

Frakturen im Bereich der Wirbelkörper können außerdem dazu führen, dass die Körpergröße abnimmt und sich ein Rundrücken („Witwenbuckel“) bildet. Durch das „Zusammensinken“ des Oberkörpers im fortgeschrittenen Krankheitsverlauf bilden sich oft auch Hautfalten am Rücken, die wegen ihrer typischen Anordnung auch als „Tannenbaumphänomen“ bezeichnet werden.