Osteoporose: Diagnose

Um die Diagnose Osteoporose zweifelsfrei stellen zu können, ermittelt der Arzt zunächst im Gespräch die altersunabhängigen Risiken (z. B. erbliche Belastung, Nikotinkonsum, Untergewicht) und fragt z. B. auch, ob bestimmte knochenschädigende Medikamente eingenommen werden. Im Anschluss führt er gegebenenfalls spezielle Untersuchungen durch.

Ärztin diagnostiziert Osteoporose bei einer Patientin

Die Diagnose der Osteoporose ist oftmals eine Herausforderung: Eine Knochendichtemessung kann helfen.

Osteoporose: Diagnose durch den Arzt

Im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung können folgende Maßnahmen zum Einsatz kommen:

  • Anamnese-Gespräch
  • Körperliche Untersuchung
  • Tests zur Koordination und Sturzgefährdung
  • Messung der Knochendichte (Messpunkte: Lendenwirbelsäule und Hüfte)
  • Röntgen-Untersuchung (z. B. bei Verdacht auf einen Wirbelkörperbruch)
  • Blutuntersuchung (z. B. um andere Erkrankungen auszuschließen)

Wird Osteoporose diagnostiziert, leitet der Arzt eine geeignete Behandlung ein, die sich in der Regel aus verschiedenen Therapie-Bausteinen zusammensetzt.