Osteoporose: Behandlung

Die Behandlung der Osteoporose setzt sich aus verschiedenen Therapiebausteinen zusammen. Derzeit gelten die Empfehlungen aus den Osteoporose-Leitlinien des Dachverbands Osteologie (DVO).

Wichtige Basismaßnahmen* zur Behandlung von Osteoporose

Eine effektive Osteoporose-Therapie basiert auf folgenden Maßnahmen:

  • Ausreichende Versorgung mit Calcium und Vitamin D als Basistherapie. Gegebenenfalls kann die Zufuhr durch geeignete Kombinationspräparate verbessert werden.
  • Für die körpereigene Vitamin-D-Bildung: Mindestens 30 Minuten täglich Arme und Gesicht durch Sonnenlicht bestrahlen lassen.
  • Ausschaltung individueller Risikofaktoren wie Untergewicht oder Nikotinkonsum
  • Eingenommene Medikamente (z. B. Antidepressiva, Kortison) gemeinsam mit dem Arzt auf mögliche knochenschädigende und sturzfördernde Wirkungen überprüfen.
  • Muskelkraft und Balance trainieren (spezielles „Funktionstraining“)
  • Sturzprophylaxe (Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen, z. B. Stolperfallen in der Wohnung entfernen, Gehhilfen einsetzen)

Calcium und Vitamin D3 zur Basistherapie bei Osteoporose

Eine optimale Versorgung mit Calcium und Vitamin D3 spielt eine zentrale Rolle in der Osteoporose-Behandlung. Gemäß den Osteoporose-Leitlinien wird eine Calciumzufuhr von 1000 mg täglich empfohlen. Dieser Wert wird vor allem im höheren Lebensalter häufig nicht erreicht: Mehr als 60 Prozent der Männer und Frauen über 65 Jahren erreichen diesen Wert nicht. Auch für Vitamin D3 ist die Versorgungslage gerade bei älteren Menschen oftmals nicht ideal. Tipp: Zur unterstützenden Osteoporose-Therapie haben sich ausgewählte Arzneimittel von CALCIMED® bewährt:

  • CALCIMED® D3 600 mg/400 I.E. >> Mehr
  • CALCIMED® D3 1000 mg/880 I.E. >> Mehr

Gut zu wissen: Diese CALCIMED®-Präparate erhalten Sie rezeptfrei in Ihrer Apotheke.

Spezielle Osteoporose-Medikamente

Wenn das Risiko für Knochenbrüche besonders hoch ist oder bereits Knochenbrüche eingetreten sind, kann der Arzt zusätzlich eine Behandlung mit speziellen Osteoporose-Medikamenten (z. B. sogenannte Bisphosphonate wie Alendronat, Ibandronat oder Risedronat) verordnen. Darüber hinaus kann auch eine Schmerzbehandlung erforderlich sein.

Langzeittherapie bei Osteoporose

Grundsätzlich ist zu beachten, dass Osteoporose in der Regel eine chronische Erkrankung ist, die einer Langzeit-Behandlung bedarf. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Arzt sind wichtig, um den Therapieerfolg zu überprüfen und das Risiko für Stürze im Auge zu behalten.

*Quelle: Osteoporose-Leitlinien 2009 (Dachverband Osteologie)

Osteoporose: Behandlung

Aktiv werden gegen Osteoporose: In der Osteoporose-Therapie hat sich eine Kombination verschiedener Bausteine bewährt.